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	<title>Kommentare für Jan Mönikes</title>
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	<description>Blog für Netzpolitik, Internet-, Medien- und Presserecht</description>
	<lastBuildDate>Tue, 15 May 2012 11:10:18 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Zwischenruf: Anonymität im Internet von IPv6: Am 6. Juni 2012 wird es ernst! - Jan Mönikes</title>
		<link>http://www.moenikes.de/ITC/2011/08/12/zwischenruf-anonymitat-im-internet/comment-page-1/#comment-791</link>
		<dc:creator>IPv6: Am 6. Juni 2012 wird es ernst! - Jan Mönikes</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 May 2012 11:10:18 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Um der Sorge vor einer damit einhergehenden Überwachbarkeit des Nutzerverhaltens im Internet zu begegnen, wurden sogenannte &#8220;Privacy Extensions&#8221; konzipiert. Mit diesen generiert &#8211; soweit vom Nutzer gewünscht &#8211; ein Gerät im Netzwerk selbstständig einen wechselnden Adressteil, unabhängig von der Hardware-Adresse des Netzwerkadapters (MAC-Adresse), anstatt nur einmalig eine feste Adresse anzulegen. Der Provider-Teil der IP-Adresse wird aber auch in Zukunft spezifisch genug sein, um einen einzelne Nutzer bzw. seinen Internet-Anschluss zu identifizieren. Bei Verdacht auf Straftaten kann daher &#8211; wie schon heute bei IPv4 &#8211; auch bei dynamisch vergebenen IP-Adressen über den Internet Service Provider ermittelt werden, welchem Anschluss die Adresse zum fraglichen Zeitpunkt zugeteilt war, soweit diese Information noch beim ISP vorhanden sind. An den damit zusammenhängenden (politischen) Fragen ändert sich also in der Praxis auch durch IPv6 nichts: Anonymität bleibt im Internet prinzipiell genauso möglich oder unmöglich wie bisher. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Um der Sorge vor einer damit einhergehenden Überwachbarkeit des Nutzerverhaltens im Internet zu begegnen, wurden sogenannte &#8220;Privacy Extensions&#8221; konzipiert. Mit diesen generiert &#8211; soweit vom Nutzer gewünscht &#8211; ein Gerät im Netzwerk selbstständig einen wechselnden Adressteil, unabhängig von der Hardware-Adresse des Netzwerkadapters (MAC-Adresse), anstatt nur einmalig eine feste Adresse anzulegen. Der Provider-Teil der IP-Adresse wird aber auch in Zukunft spezifisch genug sein, um einen einzelne Nutzer bzw. seinen Internet-Anschluss zu identifizieren. Bei Verdacht auf Straftaten kann daher &#8211; wie schon heute bei IPv4 &#8211; auch bei dynamisch vergebenen IP-Adressen über den Internet Service Provider ermittelt werden, welchem Anschluss die Adresse zum fraglichen Zeitpunkt zugeteilt war, soweit diese Information noch beim ISP vorhanden sind. An den damit zusammenhängenden (politischen) Fragen ändert sich also in der Praxis auch durch IPv6 nichts: Anonymität bleibt im Internet prinzipiell genauso möglich oder unmöglich wie bisher. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Bilder in (sozialen) Medien von Berliner Blogs bei ebuzzing.de &#8211; Ranking für März 2012 &#124; world wide Brandenburg</title>
		<link>http://www.moenikes.de/ITC/2012/02/20/bilder-in-sozialen-medien/comment-page-1/#comment-701</link>
		<dc:creator>Berliner Blogs bei ebuzzing.de &#8211; Ranking für März 2012 &#124; world wide Brandenburg</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 00:02:35 +0000</pubDate>
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		<description>[...] (4600) 221. Exportabel (4610) 222. Berlinerwarteschleife (4615) 223. Fashion and I (4643) 224. Jan Mönikes (4699) 225. stadtstadtstadt (4759) 226. Realvenylz (4765) 227. Der Friedrichshainer Autorenkreis [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] (4600) 221. Exportabel (4610) 222. Berlinerwarteschleife (4615) 223. Fashion and I (4643) 224. Jan Mönikes (4699) 225. stadtstadtstadt (4759) 226. Realvenylz (4765) 227. Der Friedrichshainer Autorenkreis [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Social Media und Zahnärzte von Dr. Lutz Riefenstahl</title>
		<link>http://www.moenikes.de/ITC/2012/03/03/social-media-und-zahnarzte/comment-page-1/#comment-690</link>
		<dc:creator>Dr. Lutz Riefenstahl</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 18:59:20 +0000</pubDate>
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		<description>...ich war einer von den Teilnehmern des angesprochenen Vortrags. 
Der Vortrag hat mir sehr gut gefallen (auch die technische Basis &quot;Prezi.com&quot; :-)). Die vermittelten Inhalte haben mich auch bezüglich meiner Meinungsbildung beinflusst,für  welche Zielgruppe und unter welcher Oberfläche unserem Körperschaftsvorstand ein Einstieg in dies zusätzliche Medium empfohlen werden kann,.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;ich war einer von den Teilnehmern des angesprochenen Vortrags.<br />
Der Vortrag hat mir sehr gut gefallen (auch die technische Basis &#8220;Prezi.com&#8221; <img src='http://www.moenikes.de/ITC/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ). Die vermittelten Inhalte haben mich auch bezüglich meiner Meinungsbildung beinflusst,für  welche Zielgruppe und unter welcher Oberfläche unserem Körperschaftsvorstand ein Einstieg in dies zusätzliche Medium empfohlen werden kann,.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Bilder in (sozialen) Medien von Berliner Blogs bei ebuzzing.de &#8211; Ranking für Februar 2012 &#124; world wide Brandenburg</title>
		<link>http://www.moenikes.de/ITC/2012/02/20/bilder-in-sozialen-medien/comment-page-1/#comment-650</link>
		<dc:creator>Berliner Blogs bei ebuzzing.de &#8211; Ranking für Februar 2012 &#124; world wide Brandenburg</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 04:54:37 +0000</pubDate>
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		<description>[...] 195. Schnipselfriedhof (3673) 196. Berlin Hauptbahnhof (3771) 197. Meine bessere Hälfte (3793) 198. Jan Mönikes (3950) 199. HATE Magazin (3966) 200. Fashion and I (4057) 201. Reprodukt (4162) 202. Iheartberlin [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] 195. Schnipselfriedhof (3673) 196. Berlin Hauptbahnhof (3771) 197. Meine bessere Hälfte (3793) 198. Jan Mönikes (3950) 199. HATE Magazin (3966) 200. Fashion and I (4057) 201. Reprodukt (4162) 202. Iheartberlin [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Zwischenruf: Anonymität im Internet von StefanHerwig</title>
		<link>http://www.moenikes.de/ITC/2011/08/12/zwischenruf-anonymitat-im-internet/comment-page-1/#comment-604</link>
		<dc:creator>StefanHerwig</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 16:06:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.moenikes.de/ITC/?p=923#comment-604</guid>
		<description>Lieber Jan,

jetzt bin ich aber noch etwas mehr enttäuscht als vor einem Jahr, denn ich muss leider feststellen, dass du entscheidende Teile unseres Ansatzes nicht ganz begriffen zu haben scheinst. Oder du hast sie vergessen, oder nur unbewusst kopiert. Was Dir lieber ist.

&quot;Ich verteidige hierin “nur” das bereits heute in Deutschland bestehende System der rechtlichen Verantwortung des Intermediär als grundsätzlich richtig und zielführend und verwahre mich zugleich gegen eine Haltung, die Anonymität als Synonym für Meinungsfreiheit missversteht, anstatt die Meinungsfreiheit selbst zu verteidigen. Denn mit Letzterer wird ja gerade auch derjenige geschützt, der offen und namentlich seine Meinung vertritt. Diese Freiheit zu verteidigen muss aber m.E. das politische Ziel sein und nicht nur die Möglichkeit, hinter eine Maske frei sprechen zu können. Letzteres muss aber erhalten bleiben. Das allerdings ist etwas, was ich mich erinnere, Du gerade für falsch hälst.&quot;

Nichts anderes tun wir doch auch. Ich sehe es genauso, dass es für Intermediäre einen Haftunsgrahmen geben muss, der ihnen einerseits Rechts- und Operationssicherheit geben muss, als andererseits auch einen Rahmen, der anonyme Meinungsäusserung, Whistleblowing etc. ermöglicht, ohne gleichzeitig als &quot;Maske&quot; für Persönlichkeits- Urheberrechts oder Jugendmedienschutzverletzungen dienen zu können. Ist schon komisch, dass wir soweit d&#039;accord gehen, ohne dass du das damals erwähntest. Und natürlich haben wir die Möglichkeit auch weiterhin &quot;hinter einer Marke zu sprechen&quot; als Teil unseres Algorithmus berücksichtigt. 

Leider ist Dir auch ein wesentlicher Teil unserer Systemanalogie verborgen geblieben. Der Fairness halber muss ich sagen, dass wir gerade diesen Teil unseres Konzeptes deutlich weiterentwickelt haben. Ich bleibe nach reiflicher Überlegung nicht nur weiter der Überzeugung, das diese Analogie sehr hilfreich ist, wir haben sie sogar noch verbessert und fokussiert. Das Wesentliche dabei ist die Perspektive auf die *systemische Entwicklung* der gesellschaftlichen Räume, und die Parallelen die man daraus ableiten kann. Wir sagen nicht, dass der eine Raum genauso zu regulieren sei, wie der andere. Das hast Du aber scheinbar so verstanden. Auch gibt es bei der Interationalisierung von Verkehrsregeln interessante Parallelen, die man kennen sollte, bevor man die Systemanalogie (die übrigens definitiv *keine* Metapher ist, und auch keine Allegorie) hinsichtlich nicht machbarer Internationalisierung verwirft. In diesem Falle gebe ich aber gerne zu, dass es der ursprünglichen Präsentation an Definitionsschärfe gefehlt hat. Erst jetzt nachdem wir dies nachgeholt haben, wurde uns wirklich bewusst, wo der Wert der Analogie selbst liegt. Das heisst aber nicht, dass der ursprüngliche Teil falsch gewesen wäre. Der Wert einer Analogie ist dann am höchsten, wenn man ihre Grenzen definiert und die Parallelen exrahiert hat. Und das haben wir getan. Und glaube mir, aus dem Ergebnis kann man nicht nur überraschend viel für die Entwicklung gesellschaftlicher Räume lernen, sonern auch wichtige Empfehlungen für den Bereich &quot;Governance&quot; ableiten.

Trotzdem halte ich es für äusserst bemerkenswert, dass einige führende Rechtwissenschaftler bei eingehender Untersuchung mehr als nur Sympathie für unser Konzept äusserten, während Du so gar nicht dafür zu begeistern warst. Hinsichtlich der offensichtlichen Analogien in Ansatz, Kriterien und Zielsetzung unserer Analysen ist es sehr schade, dass keine Bereitschaft bestand, hier konstruktiv die Köpfe zusammenzustecken. Nun werden wir dies mit Anderen tun.

Gruß,

Stefan</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Jan,</p>
<p>jetzt bin ich aber noch etwas mehr enttäuscht als vor einem Jahr, denn ich muss leider feststellen, dass du entscheidende Teile unseres Ansatzes nicht ganz begriffen zu haben scheinst. Oder du hast sie vergessen, oder nur unbewusst kopiert. Was Dir lieber ist.</p>
<p>&#8220;Ich verteidige hierin “nur” das bereits heute in Deutschland bestehende System der rechtlichen Verantwortung des Intermediär als grundsätzlich richtig und zielführend und verwahre mich zugleich gegen eine Haltung, die Anonymität als Synonym für Meinungsfreiheit missversteht, anstatt die Meinungsfreiheit selbst zu verteidigen. Denn mit Letzterer wird ja gerade auch derjenige geschützt, der offen und namentlich seine Meinung vertritt. Diese Freiheit zu verteidigen muss aber m.E. das politische Ziel sein und nicht nur die Möglichkeit, hinter eine Maske frei sprechen zu können. Letzteres muss aber erhalten bleiben. Das allerdings ist etwas, was ich mich erinnere, Du gerade für falsch hälst.&#8221;</p>
<p>Nichts anderes tun wir doch auch. Ich sehe es genauso, dass es für Intermediäre einen Haftunsgrahmen geben muss, der ihnen einerseits Rechts- und Operationssicherheit geben muss, als andererseits auch einen Rahmen, der anonyme Meinungsäusserung, Whistleblowing etc. ermöglicht, ohne gleichzeitig als &#8220;Maske&#8221; für Persönlichkeits- Urheberrechts oder Jugendmedienschutzverletzungen dienen zu können. Ist schon komisch, dass wir soweit d&#8217;accord gehen, ohne dass du das damals erwähntest. Und natürlich haben wir die Möglichkeit auch weiterhin &#8220;hinter einer Marke zu sprechen&#8221; als Teil unseres Algorithmus berücksichtigt. </p>
<p>Leider ist Dir auch ein wesentlicher Teil unserer Systemanalogie verborgen geblieben. Der Fairness halber muss ich sagen, dass wir gerade diesen Teil unseres Konzeptes deutlich weiterentwickelt haben. Ich bleibe nach reiflicher Überlegung nicht nur weiter der Überzeugung, das diese Analogie sehr hilfreich ist, wir haben sie sogar noch verbessert und fokussiert. Das Wesentliche dabei ist die Perspektive auf die *systemische Entwicklung* der gesellschaftlichen Räume, und die Parallelen die man daraus ableiten kann. Wir sagen nicht, dass der eine Raum genauso zu regulieren sei, wie der andere. Das hast Du aber scheinbar so verstanden. Auch gibt es bei der Interationalisierung von Verkehrsregeln interessante Parallelen, die man kennen sollte, bevor man die Systemanalogie (die übrigens definitiv *keine* Metapher ist, und auch keine Allegorie) hinsichtlich nicht machbarer Internationalisierung verwirft. In diesem Falle gebe ich aber gerne zu, dass es der ursprünglichen Präsentation an Definitionsschärfe gefehlt hat. Erst jetzt nachdem wir dies nachgeholt haben, wurde uns wirklich bewusst, wo der Wert der Analogie selbst liegt. Das heisst aber nicht, dass der ursprüngliche Teil falsch gewesen wäre. Der Wert einer Analogie ist dann am höchsten, wenn man ihre Grenzen definiert und die Parallelen exrahiert hat. Und das haben wir getan. Und glaube mir, aus dem Ergebnis kann man nicht nur überraschend viel für die Entwicklung gesellschaftlicher Räume lernen, sonern auch wichtige Empfehlungen für den Bereich &#8220;Governance&#8221; ableiten.</p>
<p>Trotzdem halte ich es für äusserst bemerkenswert, dass einige führende Rechtwissenschaftler bei eingehender Untersuchung mehr als nur Sympathie für unser Konzept äusserten, während Du so gar nicht dafür zu begeistern warst. Hinsichtlich der offensichtlichen Analogien in Ansatz, Kriterien und Zielsetzung unserer Analysen ist es sehr schade, dass keine Bereitschaft bestand, hier konstruktiv die Köpfe zusammenzustecken. Nun werden wir dies mit Anderen tun.</p>
<p>Gruß,</p>
<p>Stefan</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Zwischenruf: Anonymität im Internet von Jan Moenikes</title>
		<link>http://www.moenikes.de/ITC/2011/08/12/zwischenruf-anonymitat-im-internet/comment-page-1/#comment-590</link>
		<dc:creator>Jan Moenikes</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 09:33:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.moenikes.de/ITC/?p=923#comment-590</guid>
		<description>Lieber Stefan, 

na ja - selbst mehr als &quot;leicht abgewandelt&quot; besagte Dein Konzept etwas ganz anderes, als das, worüber ich in dem Beitrag schreibe: Ich verteidige hierin &quot;nur&quot; das bereits heute in Deutschland bestehende System der rechtlichen Verantwortung des Intermediär als grundsätzlich richtig und zielführend und verwahre mich zugleich gegen eine Haltung, die Anonymität als Synonym für Meinungsfreiheit missversteht, anstatt die Meinungsfreiheit selbst zu verteidigen. Denn mit Letzterer wird ja gerade auch derjenige geschützt, der offen und namentlich seine Meinung vertritt. Diese Freiheit zu verteidigen muss aber m.E. das politische Ziel sein und nicht nur die Möglichkeit, hinter eine Maske frei sprechen zu können. Letzteres muss aber erhalten bleiben. Das allerdings ist etwas, was ich mich erinnere, Du gerade für falsch hälst.

Du dagegen wirbst zudem ja auch noch für etwas ganz Anderes: Ausgehend von Deinen Metaphern aus der Welt der Straßenverkehrsregeln, zeichnest Du über Autokennzeichen, Ampeln und Führerscheine das Bild eines analogen Systems von Regeln für das Internet. Der Adressat Deiner These, nämlich der deutsche Staat, könnte das im heutigen Internet aber gar nicht umsetzen. Der Referenzrahmen, an den Du adressieren willst, ist in Wahrheit gar nicht vorhanden. Es gibt keine Weltregierung und ich halte sie auch nicht für zwingend wünschenswert. Ich halte Dir das seit damals entgegen und habe es u.a. auch hier http://www.moenikes.de/ITC/2010/05/11/das-internet-als-neuer-raum-des-rechts-herausforderung-fur-den-demokratischen-rechtsstaat/ und in vielen weiteren Vorträgen beschrieben.

Der Vorwurf, dass Deine diesbezüglichen Überlegungen &quot;Unterkomplex&quot; waren, erhalte ich daher in voller Überzeugung aufrecht: Denn so hilfreich und treffend im Einzelfall Analogien und Metaphern sein können, um etwas zu verdeutlichen und die Komplexität einer Debatte zu reduzieren, so können sie dennoch nie zutreffend die Basis eines Lösungsmodells für ein komplexes Problem sein, höchstens gedankliche Anregung liefern. Sascha Lobo hat dazu hier http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,794089,00.html alles gesagt. Über die Metapher der &quot;Strassenverkehrsregeln für das Internet&quot; reicht Dein &quot;Konzept&quot; aber in Wahrheit nicht hinaus, denn es fehlen ihm im Kern konkrete Lösungen, die über das Bekannte (darunter untaugliches oder abzulehnendes) hinausweisen würden. Daher wüsste ich immer noch nicht, was ich daran &quot;empfehlen&quot; sollte.

Als &quot;Kanalarbeiter&quot; hat man im Übrigen aber keine Probleme damit, wenn man &quot;Kellerkindern&quot; begegnet. Daher freue ich mich auf unsere nächste Begegnung und weitere Diskussionen :-)

Gruß,
Jan</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Stefan, </p>
<p>na ja &#8211; selbst mehr als &#8220;leicht abgewandelt&#8221; besagte Dein Konzept etwas ganz anderes, als das, worüber ich in dem Beitrag schreibe: Ich verteidige hierin &#8220;nur&#8221; das bereits heute in Deutschland bestehende System der rechtlichen Verantwortung des Intermediär als grundsätzlich richtig und zielführend und verwahre mich zugleich gegen eine Haltung, die Anonymität als Synonym für Meinungsfreiheit missversteht, anstatt die Meinungsfreiheit selbst zu verteidigen. Denn mit Letzterer wird ja gerade auch derjenige geschützt, der offen und namentlich seine Meinung vertritt. Diese Freiheit zu verteidigen muss aber m.E. das politische Ziel sein und nicht nur die Möglichkeit, hinter eine Maske frei sprechen zu können. Letzteres muss aber erhalten bleiben. Das allerdings ist etwas, was ich mich erinnere, Du gerade für falsch hälst.</p>
<p>Du dagegen wirbst zudem ja auch noch für etwas ganz Anderes: Ausgehend von Deinen Metaphern aus der Welt der Straßenverkehrsregeln, zeichnest Du über Autokennzeichen, Ampeln und Führerscheine das Bild eines analogen Systems von Regeln für das Internet. Der Adressat Deiner These, nämlich der deutsche Staat, könnte das im heutigen Internet aber gar nicht umsetzen. Der Referenzrahmen, an den Du adressieren willst, ist in Wahrheit gar nicht vorhanden. Es gibt keine Weltregierung und ich halte sie auch nicht für zwingend wünschenswert. Ich halte Dir das seit damals entgegen und habe es u.a. auch hier <a href="http://www.moenikes.de/ITC/2010/05/11/das-internet-als-neuer-raum-des-rechts-herausforderung-fur-den-demokratischen-rechtsstaat/" rel="nofollow">http://www.moenikes.de/ITC/2010/05/11/das-internet-als-neuer-raum-des-rechts-herausforderung-fur-den-demokratischen-rechtsstaat/</a> und in vielen weiteren Vorträgen beschrieben.</p>
<p>Der Vorwurf, dass Deine diesbezüglichen Überlegungen &#8220;Unterkomplex&#8221; waren, erhalte ich daher in voller Überzeugung aufrecht: Denn so hilfreich und treffend im Einzelfall Analogien und Metaphern sein können, um etwas zu verdeutlichen und die Komplexität einer Debatte zu reduzieren, so können sie dennoch nie zutreffend die Basis eines Lösungsmodells für ein komplexes Problem sein, höchstens gedankliche Anregung liefern. Sascha Lobo hat dazu hier <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,794089,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,794089,00.html</a> alles gesagt. Über die Metapher der &#8220;Strassenverkehrsregeln für das Internet&#8221; reicht Dein &#8220;Konzept&#8221; aber in Wahrheit nicht hinaus, denn es fehlen ihm im Kern konkrete Lösungen, die über das Bekannte (darunter untaugliches oder abzulehnendes) hinausweisen würden. Daher wüsste ich immer noch nicht, was ich daran &#8220;empfehlen&#8221; sollte.</p>
<p>Als &#8220;Kanalarbeiter&#8221; hat man im Übrigen aber keine Probleme damit, wenn man &#8220;Kellerkindern&#8221; begegnet. Daher freue ich mich auf unsere nächste Begegnung und weitere Diskussionen <img src='http://www.moenikes.de/ITC/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Gruß,<br />
Jan</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Zwischenruf: Anonymität im Internet von StefanHerwig</title>
		<link>http://www.moenikes.de/ITC/2011/08/12/zwischenruf-anonymitat-im-internet/comment-page-1/#comment-588</link>
		<dc:creator>StefanHerwig</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 00:09:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.moenikes.de/ITC/?p=923#comment-588</guid>
		<description>Lieber Jan,

ich kann mich daran erinnern, dass ich dir dieses konzept leicht abgeändert vor ca. 1 1/2 Jahren vorgestellt habe, mit der Bittte uns weiterzu empfehlen. Du hast es damals zerrissen es als &quot;unterkomplex&quot;kritisiert, die Argumentation mit der Verbindung nicht durchsetzungsfähiger Rechtsgüter als &quot;Hilfskonstruktion&quot; bezeichnet

Nun nimmmst du die wesentlichen Bestandteile des Algorhithmus , und zimmerst deine eigene, leider weniger taugliche Version darum. Ich finde es drollig, unsere eigenen Argumente ein Jahr später notdürftig verkleidet auf deiner eigenen Seite zu lesen. Warum eigentlich dann keine Empfehlung? 

Spiel&#039; nicht mit den Kellernkinder?
 
Gruß,

Stefan Herwig</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Jan,</p>
<p>ich kann mich daran erinnern, dass ich dir dieses konzept leicht abgeändert vor ca. 1 1/2 Jahren vorgestellt habe, mit der Bittte uns weiterzu empfehlen. Du hast es damals zerrissen es als &#8220;unterkomplex&#8221;kritisiert, die Argumentation mit der Verbindung nicht durchsetzungsfähiger Rechtsgüter als &#8220;Hilfskonstruktion&#8221; bezeichnet</p>
<p>Nun nimmmst du die wesentlichen Bestandteile des Algorhithmus , und zimmerst deine eigene, leider weniger taugliche Version darum. Ich finde es drollig, unsere eigenen Argumente ein Jahr später notdürftig verkleidet auf deiner eigenen Seite zu lesen. Warum eigentlich dann keine Empfehlung? </p>
<p>Spiel&#8217; nicht mit den Kellernkinder?</p>
<p>Gruß,</p>
<p>Stefan Herwig</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Vorratsdatenspeicherung: Stand der Debatte von EU-Kommission erwägt angeblich Klage wegen Vorratsdatenspeicherung</title>
		<link>http://www.moenikes.de/ITC/2011/09/05/stand-vorratsdatenspeicherung/comment-page-2/#comment-515</link>
		<dc:creator>EU-Kommission erwägt angeblich Klage wegen Vorratsdatenspeicherung</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 19:00:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.moenikes.de/ITC/?p=943#comment-515</guid>
		<description>[...] Himmel sorgt für Spekulationen  Emotionen: 41*&#160;&#124;&#160;1*&#160;&#124;&#160;2*    In Blogs gefunden: Vorratsdatenspeicherung: Stand der Debatte Jan M&#246;nikesDer Gespr&#228;chkreis fordert angeblich bis an die vom Bundesverfassungsgericht vorgegebenen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Himmel sorgt für Spekulationen  Emotionen: 41*&nbsp;|&nbsp;1*&nbsp;|&nbsp;2*    In Blogs gefunden: Vorratsdatenspeicherung: Stand der Debatte Jan M&ouml;nikesDer Gespr&auml;chkreis fordert angeblich bis an die vom Bundesverfassungsgericht vorgegebenen [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Die Wahrnehmung schlägt die Fakten: Der Fall Tauss und seine mediale Inszenierung von Presserecht für Justizpressesprecher - Jan Mönikes</title>
		<link>http://www.moenikes.de/ITC/2010/05/29/die-wahrnehmung-schlagt-die-fakten-der-fall-tauss-und-seine-mediale-inszenierung/comment-page-1/#comment-447</link>
		<dc:creator>Presserecht für Justizpressesprecher - Jan Mönikes</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 15:22:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.moenikes.de/ITC/?p=393#comment-447</guid>
		<description>[...] Die Unschuldsvermutung in der Rechtsprechung des EGMR, Barrot 2. Die Wahrnehmung schlägt die Fakten: Der Fall Tauss und seine mediale Inszenierung, Wettberg/Mönike... 3. Befugnisse und Verpflichtungen von Justizpressesprechern, Pruggmayer/Möller 4. Sieben Punkte [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Die Unschuldsvermutung in der Rechtsprechung des EGMR, Barrot 2. Die Wahrnehmung schlägt die Fakten: Der Fall Tauss und seine mediale Inszenierung, Wettberg/Mönike&#8230; 3. Befugnisse und Verpflichtungen von Justizpressesprechern, Pruggmayer/Möller 4. Sieben Punkte [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wiki-Immunity: Durchsetzbarkeit von äußerungsrechtlichen Urteilen gegen Wikipedia von Warum die italienische Wikipedia zwei Tage lang offline war: Protest gegen eine Gesetzesinitiative der Regierung Berlusconi, die Freiheit und Neutralität der Enzyklopädie bedroht &#124; Wiki-Watch-Blog</title>
		<link>http://www.moenikes.de/ITC/2010/05/06/wiki-immunity-durchsetzbarkeit-von-auserungsrechtlichen-urteilen-gegen-wikipedia/comment-page-1/#comment-438</link>
		<dc:creator>Warum die italienische Wikipedia zwei Tage lang offline war: Protest gegen eine Gesetzesinitiative der Regierung Berlusconi, die Freiheit und Neutralität der Enzyklopädie bedroht &#124; Wiki-Watch-Blog</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 22:59:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.moenikes.de/ITC/?p=369#comment-438</guid>
		<description>[...] Die Wikipedianer gehen in ihrem Protest offenbar davon aus, dass die Regelung den italienischen Sprachraum unmittelbar beträfe und auch unmittelbar durchsetzbar wäre &#8211; sei es durch Ansprüche gegen die Editoren selbst, gegen die Administratoren oder die Betreiber der Enzyklopädie. In Deutschland ist die Rechtslage anders: Rechtsansprüche gegen Wikipedia aufgrund von Persönlichkeitsrechtsverletzungen können nach der Rechtsprechung des Landgerichts Hamburg (Urteile vom 26.03.2010, Az. 325 O 321/08 und vom 02.07.2009, Az. 325 O 321/08) nicht gegenüber dem deutschen Wikimedia-Verein durchgesetzt werden, sondern nur gegenüber der Wikimedia Foundation in San Francisco als Betreiberin der Wikipedia. Rechtsschutz ist damit nur sehr mühsam zu erlangen. Wikipedia genießt damit eine Wiki-Immunity, die Verantwortung der Editoren für eine wirksame Selbstregulierung ist daher enorm. Eine ausführliche Analyse findet sich hier. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Die Wikipedianer gehen in ihrem Protest offenbar davon aus, dass die Regelung den italienischen Sprachraum unmittelbar beträfe und auch unmittelbar durchsetzbar wäre &#8211; sei es durch Ansprüche gegen die Editoren selbst, gegen die Administratoren oder die Betreiber der Enzyklopädie. In Deutschland ist die Rechtslage anders: Rechtsansprüche gegen Wikipedia aufgrund von Persönlichkeitsrechtsverletzungen können nach der Rechtsprechung des Landgerichts Hamburg (Urteile vom 26.03.2010, Az. 325 O 321/08 und vom 02.07.2009, Az. 325 O 321/08) nicht gegenüber dem deutschen Wikimedia-Verein durchgesetzt werden, sondern nur gegenüber der Wikimedia Foundation in San Francisco als Betreiberin der Wikipedia. Rechtsschutz ist damit nur sehr mühsam zu erlangen. Wikipedia genießt damit eine Wiki-Immunity, die Verantwortung der Editoren für eine wirksame Selbstregulierung ist daher enorm. Eine ausführliche Analyse findet sich hier. [...]</p>
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