Recherchen in Wikipedia, Betreiben von Unternehmensforen, Mitwirkung von Blogs, Erstellung von Podcasts und schnelle Nachrichtenübermittlung im Rahmen von Twitter verlangen nicht nur technische Kenntnisse, sondern auch erhebliches rechtliches Know-how.

Obwohl der Gesetzgeber mit Ausnahme des Telemediengesetzes (TMG) und des neuen Rundfunkstaatsvertrages kaum weitere Rahmenbedingungen vorgegeben hat, kommt der neuen Rollenverteilung von Medienanbietern und Medienkonsumenten eine große rechtliche Bedeutung zu. Genaue Kenntnisse der alten und neuen gesetzlichen Regelungen, aber auf der inzwischen recht umfangreichen Rechtsprechung, sind für die Praxis ein absolutes Muss, um unter anderem kostenträchtige Abmahnungen oder gerichtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden. Auf dem Kommunikationskongress 2009 habe ich einen Vortrag über Rechtliche Herausforderungen im Web 2.0 gehalten, der zum Download bereit steht.