„Twitter – braucht doch keiner. Kundenbeschwerden im Web 2.0 – werden doch in ihrer Wirkung total überschätzt. Vor der Kamera in die Falle gegangen – kann man doch eh nix mehr machen.“ Anhand von drei konkreten Fallbeispielen habe ich auf der „Tagung Onlinekommunikation – Chancen und Risiken im Web 2.0“ in einer Einführung am 24. Februar 2011 versucht aufzuzeigen, wie das Internet unsere Art zu kommunizieren revolutioniert hat und wie man aus Sicht eines Juristen darauf im Konfilktfall reagieren kann.

„Internet is speech, is assembly, is press“: Dieser provokanten Aussage von Rickard Falkvinge, dem Gründer der Piratenpartei, stimme ich dabei voll zu: Das sog. Web 2.0 mit seinen Blogs, Communitys und Video-Plattformen – allesamt unter dem Begriff „Social Media“ zusammengefasst – bedeutet einen revolutionären, strukturellen Wandel für die gesamte Medienwelt. Die „gute alte Zeit“ der Sender, Empfänger und Gatekeeper von Informationen ist vorbei. Um Social Media zu verstehen und im beruflichen Alltag richtig nutzen zu können, müssen daher die Prinzipien der „Social Media Revolution“ verstanden werden.

Einiger meiner Gedanken, wie mit Chancen und Risiken umgegangen werden sollte, finden sich dabei in der nachfolgenden Präsentation wieder: